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Im Stadium III empfehlen wir die Durchführung einer tiefen lamellären Keratoplastik (TLKP).
Bei diesem Verfahren wird nur die erkrankte Hornhaut, d.h. die oberen Schichten bis zur Innenschicht, in einem Bereich von 7-8 mm entfernt und durch eine gesunde Hornhaut ersetzt. Des Patienten eigene Hornhautinnenschicht bleibt erhalten. Dies gelingt bei etwa 92% der Patienten. Das verwendete Verfahren ist die hier entwickelte Wasserkissentechnik.
Dieses Verfahren ist ein dauerhaftes Verfahren, das den Konus heilt. (Fig.6)
Eine dauerhafte Heilung ist aber nie gegeben, wenn eine perforierende Keratoplastik (PKP) durchgeführt wird oder werden muss, da hierbei nur eine Lebensdauer des Transplantats zwischen 5 und 15 Jahren erwartet werden kann. Eine zusätzliche Problematik besteht bei der PKP darin, dass in circa 6 % mit Abstoßungsreaktionen zu rechnen ist. Auch ist es viel schwieriger das Entstehen von unregelmäßigen Hornhautverkrümmungen zu vermeiden.
Veröffentlichung TLKP vs PKP
Klinische Monatsblätter der Augenheilkunde 2008 (Link)